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Hotel Olimpico
(Küste südlich von Salerno)
Lago Trasimeno strasse
84098 Pontecagnano, Salerno
Tel. (+39) 089 203 004
Fax. (+39) 089 203 458
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Ravello - Amalfiküste - Hotel

Auf einem felsigen Vorsprung, der die beiden Taler des Dragone und des Reginna trennt, liegt mit Blick über den Grobteil der amalfitanischen Kuste, in herrlichen Isolierung, das Stadtchen Ravello.
Die eigentliche Gründung geht laut einer alten amalfitanischen Chronik auf die Zeit des zweiten gotischen Krieges zurück, aber die ersten sicheren Notizen beziehen sich auf ein späteres Zeitalter, nämlich auf das 9. Jahrhundert, als Ravello dem Stadtebund der Amalfitanischen Republik angehörte.

Die Stadt teilte also das Schicksal der berühmten Seerepublik und war aber gleichzeitig selbständig und erlebte im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts ihre grobte Blütezeit. Ähnlich wie Scala, wurde Ravello in einer unzugänglichen Stelle gegründet, die aus diesem Grunde natürlich leicht zu verteidigen war. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dab das Stadtchen immer mit Festungsmauern umgeben war. Scala und Ravello bildeten somit die letzten Bollwerke des Herzogtums Amalfi wahrend der Besetzung und der Eroberung von Seiten der Normannen. Die außerordentliche Tapferkeit der Einwohner Ravellos wahrend der Belagerung der Stadt von Seiten der Pisaner im Jahre 1135, ermöglichte es dann, dab die Normannen die eindringenden Feinde besiegen konnten.

Die totale Zerstörung der Seerepublik Amalfi erfolgte somit erst zwei Jahre später. Die Pisaner unternahmen so im Jahre 1137 einen zweiten schweren Angriff, der verheerende Ausmaße hatte. Die zahlreichen Profanbauten und Kirchen im charakteristischen Baustil der amalfitanischen Kuste, zeugen vom groben Wohlstand, den einige Handelsfamilien im Mittelalter erreicht hatten.

Die Familien Rufolo, Rogadei, Muscettola und Confaloni schufen in Ravello ihre prachtvollen Ansitze, die wertvolle Kunstwerke enthielten. Laut Bernardo di Chiaravalle zahlte Ravello zu den schönsten und zu den wichtigsten Stadten des neapolitanischen Reiches. Trotz der groben Umbauten und Neugestaltungen im Barockzeitalter wird das Gesamtbild Ravellos von mittelalterlichen Kunstwerken bestimmt, die überall, auch dank der in den letzten Jahrzehnten ausgeführten Restaurierungsarbeiten, hervorragen.

Lange nach der grobten Glanzzeit der alten Seerepublik wurde Ravello dann erneut, im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts, von Künstlern und Schriftstellern, die auf ihrem Grand Tour Italien durchreisten, entdeckt. Richard Wagner fand hier die Anregung für so manche seiner Kompositionen. Jedes Jahr wird hier, im herrlichen Park der Villa Rufolo, eine Wagner Konzertwoche abgehalten. Die ganze Stadt ist ein wirkliches Monument, das auch den Zerstreutesten Besucher, der sich in den kleinen malerischen Gassen verirrt, verzaubert Jede Ecke dieses Stadtchens verbirgt kleine, fruhmittelalterliche  Kirchen, elegante Palazzi oder  charakteristische Profanbauten. Einige dieser Denkmaler werden nun genauer beschrieben: der Dom, die Villa Rufolo, die Villa Cimbrone und die Kirchen S. Giovanni del Toro und S. Maria a Gradillo.
                       
Villa Rufolo
Der Eingang zur Villa befindet sich auf der „Piazza Vescovado“ . Er ist von dem Platz aus gut sichtbar, der unmittelbar an einen rechtwinkligen, von Zypressen umgebenen, maurischen Turm grenzt. Innen gehen wir die Alleen entlang und gelangen rechts zum berühmten maurischen Kreuzgang.

Links hingegen, nach Ersteigen einiger Treppen, bietet sich unseren staunenden Augen eine wunderbare Gartenanlage. Zur Linken derselben erhebt sich der „Torre Maggiore“ (Hauptturm – Schlob von Klingsor), ungefähr 30 Meter hoch.

Zur Rechten der Torre Maggiore, d.h. am aubersten Rand der Gartenanlage, haben wir noch einen Eindrucks – vollen Anblick  von uns: duftende Pflanzen aller Art zaubern ein magisches Farbenspiel hervor. Vom Belvedere aus genießt man einen Blick auf einen charakteristischen Abschnitt der Kuste und auf die kleinen maurischen Kuppeln der Kirche der hl. Annunziata, 1281 gegründet.

Villa Cimbrone
Beim Eintreten sieht man links den Kreuzgang, dessen Anordnung diejenige des Kreuzgangs der Kirche des Hl. Franziskus getreu wiedergibt. Auberst beachtenswert vor allem zwei Basreliefe: das eine wird „Relief der 9 Normannenkrieger“ genannt; das andere, gegenüber dem Eingang zum Kreuzgang angebrachte, veranschaulicht die „7 Todsunden“ mit dem göttlichen Lamm darüber. Über eine schmale Treppe gelangt man in die Krypta und kann von dieser aus einen herrlichen Ausblick auf die Kuste genießen.

Vom Eingang zur Villa aus spaziert man den langen Gartenweg bis zum Belvedere entlang, durch wunderbare Gartenanlagen und an einem kleinen, von Statuen, kleinen Saulen und Fontanen umringten Tempel vorbei; sodann gelangt man zu einem Tempel mit Bogengewolbe im dorischen Stil, wo in der Mitte eine Statue, darstellend die Göttin Ceres, Symbol der Fruchtbarkeit der Natur, sichtbar ist; und zuletzt zum Belvedere, d.h. einer Terrasse, die einen fast unübersehbaren Ausblick über einen umfangreichen Abschnitt der Kuste von Amalfi und im Vordergrund auf das Panorama von Maiori beitet.

Indem man noch weiter über einen gewundenen Pfad vordringt, erreicht man den Bacchustempel, eingebettet in eine Langgewundene Zypressenallee. Dieser enthalt eine Bronzestatuengruppe: ein Satyr halt den kleinen Bacchus mit seiner ihm unlösbar zugehörigen Weintraube hoch.