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Hotel Olimpico
(Küste südlich von Salerno)
Lago Trasimeno strasse
84098 Pontecagnano, Salerno
Tel. (+39) 089 203 004
Fax. (+39) 089 203 458
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Amalfi - Amalfiküste - Hotels für Familien - Italien -

Das erste Dokument in dem die Stadt Amalfi erwähnt wird, ist ein Brief von 596 n. Chr., den Papst Gregor der Grobe an Bischof Pimenio geschrieben hat. Amalfi war seit seinen Anfangen der auberste südliche Ausläufer des byzantinischen Herzogtums von Neapel, die Stadt war in dauerndem Kampf mit den Langobarden von Benevent und später dann auch mit jenen von Salerno. Die Langobarden versuchten mehrmals, im Laufe des 8. und 9. Jahrhundert, die Stadt zu erobern und es gelang ihnen schließlich sie im Jahre 838 einzunehmen, nachdem einige amalfitanische Familien ihre Vaterstadt verraten hatten. Die Amalfitaner erholten sich jedoch bald wieder und plünderten im darauf folgenden Sommer Salerno. Sie befreiten die Geiseln, die noch von den Langobarden gefangen gehalten wurden und erklärten am 1. September 839 die Unabhängigkeit Amalfis, das auf diese Weise eine autonome und souveräne Republik wurde.

Der Krieg zwischen den Byzantinern von Neapel und den Langobarden von Benevent und Salerno, führte zu einer gegenseitigen Vernichtung dieser Volker. Amalfi konnte sich deshalb als neue und starke politische Einheit herausmachen. Die Stadt wurde anfangs von den comites (conti-Grafen) verwaltet, die jährlich erwählt wurden, dann von prefetti und schließlich von den duces (duchi-Herzoge). Das von Amalfi verwaltete Gebiet umfabt nicht nur die Kuste zwischen Cetara und Positano mit den Inseln Galli und Capri, sondern auch einige Ortschaften im Inland, wie Scala.
Tramonti, Agerola, Lettere, Pimonte und Gragnano, die von einer ausgedehnten Festungsmauer, die sich an den strategischen Stellen, wie auf den Passen und an den Felsvorsprungen der Kuste befand, kontrolliert wurden.

Der Seehandel war schon seit dem 7. Jahrhundert die grobte Einkommensquelle Amalfis. Die Stadt hatte Handelsbeziehungen mit den Byzantinern und den Arabern aus Nordafrika. Die amalfitanischen Handelsleute gründeten Niederlassungen im ganzen Mittelmeer, mit eigenen Funduks (Warenhäusern), Klostern, Laden und Stadtvierteln und Hospizen mit eigener Rechtsprechung. Das ermöglichte den amalfitanischen Händlern ihr Holz in Nordafrika mit Gold zu tauschen, das dann wiederum, längs der syrisch – palestinensischen Kuste mit Edelsteinen und wertvollen Stoffen eingetauscht wurde, die dann schließlich auf dem italienischen Markt verkauft wurden. Die Amalfitaner schufen in diesem Zeitraum die Tabula de Amalpha, ein Seegesetzbuch, das nicht nur im Mittelalter, sondern auch in späteren Zeiten als ein unentbehrliches Rechtsinstrument galt.

Leider mubte Amalfi, erst unter der normannischen Herrschaft (1131) und dann unter den Stauffen, die eigenen Bedürfnisse jenen des gesamten Reiches unterordnen. Das führte zu einem fortschreitenden Ruckgang der amalfitanischen Interessen und Geschafte im nahen Oste. Dieser Umstand trug schließlich dazu bei, dab Venedig sich in jenem reichen und lang ersehnten Fundukus ansässig machen konnte.  

Außerdem veranlabten die zerstörenden Überfalle der Pisaner in den Jahren 1135 und 1137, dab das amalfitanische Seewesen sich nur mehr auf die Kuste Süditaliens beschrankte. Aber der Adel des einstigen Herzogtums Amalfi war in der Verwaltung der Reiches sehr angesehen und geschatzt und viele Familien von Scala und Ravello bekleideten dort wichtige Ämter. Auch der örtliche Klerus genob erhebliche Privilegien und ein grobes internationales Ansehen. In dieser Zeit isolierten sich die Amalfitaner; ihr Hauptinteresse galt in erster Linie der urbanistischen und architektonischen Neuordnung der Stadt und der anliegenden Dörfer. Ende des 12., Anfang des 13. Jahrhunderts führten die Amalfitaner in der Schifffahrt die magnetische Nadel ein, deren Technik im Laufe der Jahre verbessert wurde. Außerdem produzierten sie damals schon auf industrieller Ebene Papier. Die Technik und die Methode für diese Produktion stammt allerdings von den Arabern. Der Rechtsgelehrte Giovanni Augustariccio schrieb 1274 die Consuetudines Civitatis Amalfie, eine Sammlung von Burgergesetzen.
Unter den Anjou, den neuen Herrschern Süditaliens, wurde der Wirtschaft Amalfis ein erneuter, nun wirklich verheerender Dolchstob erteilt. Der Ausbruch des zwanzigjährigen Krieges der Sizilianischen Vesper (1282) zwischen den Aragonesern und den Anjou um die Herrschaft über ganz Süditalien, trug dazu bei, dab sich die Situation Amalfis grundlegend verschlechterte. Die Anjou legten der Stadt nicht nur die Schiffssperre auf, sondern sie konfiszierten auch die gesamte Flotte, um sie nach Sizilien zu schicken. Die immer starken werdende Konkurrenz der katalanischen Handelsleute im südlichen Teil des thyrrenischen Meeres, die schrecklichen Pestepidemien von 1306 und 1348 und das verhängnisvolle Seebeben von 1343, welches das ganze Hafenviertel überschwemmte und zerstörte, waren dann der entgultige Gnadenstob für die Stadt Amalfi.

Die mittelalterliche Blütezeit war somit entgultig vorbei. Von 1392 bis 1583 wurde Amalfi dann ein Feudum. Der erste Belehnungsfurst Amalfis war Venceslao Sanseverino, dann folgten die Familie Colonna, die Orsini und schließlich die Piccolomini.   
Wahrend des 17. und 18. Jahrhunderts wurde Amalfi und die kleinen Ortschaften in der Umgebung urbanistisch und architektonisch radikal neu ausgestattet.

So wurden die antiken romanischen Strukturen im barocken Stil umgebaut. Unter der franzosichen Herrschaft anfangs des 19. Jahrhundert stand die Kuste erst unter der Regierung des J. Bonaparte und ab 1808 unter J. Murat. In den darauf folgenden Jahren wurden Amalfi und die nahe liegenden Dörfer von den zahlreichen Reisenden entdeckt, die durch ganz Italien auf der Suche nach künstlerischen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten zogen. Das war der Anfang des Tourismus in dieser Gegend, der sich im Laufe der Jahrzehnte als der wichtigste Faktor in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung entpuppte.

Die Zitronen von Amalfi

Amalfi hat die besten Zitronen der Welt, weil sie saftiger, grober und duftender sind. An der Spitze steht die „sfusato amalfitano“ sehr geschatzt wegen ihrer Erlesenheit. Oft werden die Zitronen von Amalfi wegen ihrer Grobe mit Zitronatzitronen verwechselt.
Interessant sind die „ponciri“, eine Art grobe Zitronatzitronen, welche in der Bäckerei verwendet werden und so grob wie Strohflaschen sind.
Die Zitronen von Amalfi werden auf Lauben angebaut und in Winter mit Nylon-Netzen bedeckt, um sie vor Wind und Hagel zu schützen.
Die Zitrone hilft gegen Grippe, Ischias, Harnsaure, und tut dem Hals, dem Magen, den Nieren und jedem anderen Teil des Körpers gut, den Fuß nicht ausgeschlossen da die Zitrone auch ein wirksames Huhneraugespflater ist.